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Macht Kaffee süchtig? – Ab wann der Konsum von Koffein bedenklich ist…

Nachdem ich mich durch meinen Job bei WINGMAN viel mit dem Thema Koffein auseinandergesetzt habe, bin ich nicht allzu selten an der Frage hängen geblieben, ob das Koffein in Kaffee abhängig machen könnte. Ich habe viele Beiträge dazu gelesen und viel Recherche betrieben, aber eine zufriedenstellende und ausreichend aufklärende Antwort fand ich nicht. Deshalb habe ich die Ergebnisse meiner Recherchen hier zusammengetragen, ergänzt und geordnet, um Gleichgesinnten die Ergebnisfindung ein wenig leichter zu machen.

Allgemeine Fakten zu Koffein

Um eine langzeitige Wirkung von Koffein auf den Körper zu verstehen, muss zuerst die Wirkung der einzelnen Bestandteile verstanden werden. Koffein besitzt eine stimulierende Wirkung und gehört somit zu den psychoaktiven Substanzen. Als Bestandteil von Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Cola, Mate oder unserem WINGMAN-Koffeinriegel regt es die Aktivität der Nerven an.

Koffein hat viele Wirkungsweisen, doch im Wesentlichen treibt es die Konzentration an und wirkt Müdigkeit entgegen. Die erhöhte Konzentration erfolgt hier durch Ausschüttung der Stresshormone Kortisol und Adrenalin, welche sowohl den Blutdruck als auch die Herzfrequenz erhöhen. Der wachmachende Effekt wird durch die Blockierung der Adenosin Rezeptoren im Nervensystem erreicht. Adenosin ist im menschlichen Körper ein Botenstoff, der als Müdigkeitssignal die Gehirnaktivität reguliert. Wird dieser Rezeptor blockiert, so kommen keine Signale für Müdigkeit im Gehirn an und man bleibt längerfristig wach. Des Weiteren hat man herausgefunden, dass der Konsum von Koffein die Aufmerksamkeit und das Langzeitgedächtnis verbessern, sowie die Geschwindigkeit von Denkprozessen erhöhen kann.

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Mittels Extraktion kann Koffein aus Kaffeebohnen, Teeblättern und sogar aus manchen anderen Pflanzen gewonnen werden. In seiner reinen Form ist es ein weißes, geruchsloses und bitter schmeckendes Pulver.

Koffein wird jedoch nicht nur in Lebens- und Genussmitteln verwendet, sondern auch in Kombinationsschmerzmitteln, da es die Wirkstärke von Acetylsalicylsäure oder Paracetamol erhöht, welche zum Beispiel zur Behandlung von Migräne eingesetzt werden.

Außerdem wird es im medizinischen Bereich auch zur Behandlung von Atemstillständen von Neugeborenen verwendet.

Macht Koffein nun wirklich süchtig?

Zu Beginn kann man sagen, dass der Konsum in normalen Mengen einem erwachsenen Menschen nicht schadet. Bei regelmäßigem Konsum jedoch kann eine Toleranzentwicklung beobachtet werden. Eine essentielle Unterscheidung ist allerdings, dass im Gegensatz zu tatsächlichen Rauschmitteln, Koffein nicht das suchtverstärkende Belohnungssystem aktiviert. Des Weiteren treten bei häufigem Konsum keine Merkmale wie antisoziales Verhalten oder Persönlichkeitsveränderungen auf. Auch kommt es zu keinerlei Organschäden, wie beispielsweise durch den Konsum von Tabak.

Gewohnheitsmäßige Koffeinfreunde können bei gemindertem Konsum allerdings Entzugssymptome verspüren. Diese machen sich meistens in Form von Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsschwächen bemerkbar. Solche Symptome verschwinden aber sehr schnell und treten auch nicht bei jedem Konsumenten auf. Wissenschaftlich besteht also kein Risiko von Kaffee abhängig zu werden.

kaffeebohnen

Wie viel Koffein entspricht aber einem Konsum in normalen Mengen? Eine komplett unbedenkliche Dosis an Koffein entspricht pro Tag ca. 5,7 mg/kg Körpergewicht oder für einen durchschnittlichen Erwachsenen 400 Milligramm insgesamt. Das ist etwa so viel Koffein, wie in fünf Tassen Kaffee, fünf Dosen Energy Drink oder fünf WINGMAN-Riegeln. Für Heranwachsende ist der Konsum von Koffein allgemein nicht empfohlen.

Fazit

Es besteht also kein Risiko eine Sucht mit negativen Folgen nach Koffein zu entwickeln. Na gut, Suchtpotenzial bieten unsere WINGMAN-Riegel schon, aber bloß, weil sie so lecker sind. 😉

 

 

Quellen:

https://www.netdoktor.de/ernaehrung/koffein/

https://www.kaffeewirkungen.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Coffein

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Ein-Genuss-mit-Suchtpotenzial-308564.html